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Was hat Bach mit Haifa zu tun?

  • 24. Juni
  • 1 Min. Lesezeit

Liturgische Lieder, Renaissance-Musik, moderne israelische Volkslieder - das alles gehört zum Repertoire des Ensembles The Madrigal Singers aus Haifa, das in Israel für seine präzise A-cappella-Kultur geschätzt wird. Aber auch der Barock ist ein Schwerpunkt und so passten The Madrigal Singers dieser Tage nicht nur zur Jüdischen Woche 2026, sondern auch zur aktuellen Auflage des Leipziger Bachfestes bestens.


Zwei Konzerte gab der Chor unter der Leitung von Dor Magen in Leipzig, eines davon im am 20. Juni im Ariowitsch-Haus. Vor vollem Saal intonierte das Ensemble Werke von H. Schütz, S. Rossi, J.S. Bach, Yehezkel Braun und anderen. Die 23 Musiker schätzten die besondere Atmosphäre des Kultur- und Begegnungszentrum und ließen sich bei einer Führung das Haus zeigen und seine besondere Geschichte erklären.



Bereits vor dem Start der Jüdischen Woche erklang Bachs Musik im Ariowitsch-Haus. Am 18. Juni wurde „Tanz der Wahnsinnigen“ präsentiert, ein musikalisch-lyrisches Programm, das Johann Sebastian Bachs berühmte Kantate „Ich habe genug“ (BWV 82) mit einem Gedicht des tschechisch-jüdischen Schriftstellers und Holocaust-Überlebenden Arnošt Lustig verbindet. Die Begrüßung der Gäste übernahm Tschechiens Generalkonsulin in Dresden, Ivona Valhová. Vorgetragen wurde der Text - benfalls vor vollem Saal - von den Schauspielern Dagmar Pecková, Thomas Birnstiel und Emil Rovner.


Die musikalische Interpretation kam von Olga Dlabačová (Cembalo), Jan Souček (Oboe), Jana Vonášková und Vlastimil Holek (Violine), Josef Klusoň (Viola), Jan Vokoun (Kontrabass) und der Opernsängerin Marie Kopecká Verhoeven, während Eva Lustigová Regie führte.

 
 
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