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Roman Knižka im Ariowitsch-Haus

  • szabo60
  • vor 13 Minuten
  • 1 Min. Lesezeit

„Ich hatte einst ein schönes Vaterland“ - dieser Vers von Heinrich Heine stand am 1. Februar stellvertretend für ein außergewöhnliches literarisches Kammerkonzert im Leipziger Ariowitsch-Haus. Im Zentrum des Abends standen Texte jüdischer Autorinnen und Autoren, gelesen vom Schauspieler Roman Knižka. Mit seiner markanten Stimme verlieh er den Worten von Moses Mendelssohn, Heinrich Heine, Ludwig Börne, Else Dormitzer, Victor Klemperer, Anita Lasker-Wallfisch und anderen besondere Eindringlichkeit. Den musikalischen Teil bestritt das Bläserquintett Ensemble OPUS 45. Zu hören waren Stücke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Alexander Zemlinsky, Denes Agay, Jacques Ibert und Pavel Haas, deren Biografien ebenfalls eng mit der deutsch-jüdischen Geschichte verbunden sind. Rund 100 Gäste kamen in den Großen Saal, um das bewegende literarische Kammerkonzert zu erleben, das durch die Reflektionen der Dramatikerin Sasha Marianna Salzmann über jüdisches Leben in Deutschland nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023 eine Brücke in die Gegenwart schlug.






 
 
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