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Von Görlitz aus gegen Antisemitismus

  • vor 20 Stunden
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Raja Léon Lange, Leiter des Bildungsbereichs im Ariowitsch-Haus, spricht bei der 14. Tagung des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus in Sachsen in der Görlitzer Synagoge.
Raja Léon Lange, Leiter des Bildungsbereichs im Ariowitsch-Haus, spricht bei der 14. Tagung des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus in Sachsen in der Görlitzer Synagoge.

Hohe Beteiligung, spannende und anregende Gespräche: Die jüngste Tagung des Fachnetzwerkes gegen Antisemitismus in Sachsen war ein voller Erfolg. Sie fand am 21. April an einem besonderen Ort statt - in der Görlitzer Synagoge, die heute städtisches Kulturforum ist. Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden gezählt, darunter Fachkräfte für politische Bildung, Vertreter von staatlichen Institutionen und der Wissenschaft. Eine der Besonderheiten der Tagung war, dass eine Referentin von Yad Vashem eine Fortbildung für sächsische Pädagoginnen und Pädagogen gestaltet hat. An der Kooperation war auch das Dresdner Kultusministerium beteiligt.


Das Schwerpunktthema lautete „Allyship - Solidarität, Repräsentation und Verantwortung“, zu dem auch ein Podiumsgespräch mit Laura Cazés (Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland), Dr. Nora Pester (Inhaberin des Leipziger Hentrich & Hentrich Verlags) und Frank Seibel (Leiter des Kulturforums) organisiert wurde. „Sehr spannend und anregend“, so das Fazit von Dr. Raja Léon Lange, Leiter des Bildungsbereiches im Ariowitsch-Haus, an dem das Fachnetzwerk angegliedert ist.


Die Inhalte des Podiumsgesprächs wurden anschließend in Workshops vertieft. Dr. Lange: „Wird sind dem Kulturforum Görlitzer Synagoge sehr dankbar, dass die Tagung in den einzigartigen Räumlichkeiten der ehemaligen Synagoge stattfinden konnte.“


Die Görlitzer Synagoge wurde zwischen 1909 und 1911 vorwiegend in neoklassizistischem Stil errichtet. Anders als die meisten Synagogen in Deutschland überstand sie die Novemberpogrome 1938.
Die Görlitzer Synagoge wurde zwischen 1909 und 1911 vorwiegend in neoklassizistischem Stil errichtet. Anders als die meisten Synagogen in Deutschland überstand sie die Novemberpogrome 1938.

 
 
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