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Vortrag: Der Verband ehemaliger Leipziger in Israel
Vortrag: Der Verband ehemaliger Leipziger in Israel

Di., 15. Sept.

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Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch

Vortrag: Der Verband ehemaliger Leipziger in Israel

Einblick in die Geschichte und Aktivitäten des Verbands ehemaliger Leipziger in Israel. Referent: Sven Trautmann-Meincke

Zeit & Ort

15. Sept. 2026, 19:00 – 21:00

Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch, Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig, Deutschland

Über die Veranstaltung

Nach der Schoah entstanden vor allem in Israel, aber auch in anderen Ländern,

einzigartige landsmannschaftliche Zusammenschlüsse der Überlebenden. Trotz

ihres großen Einflusses auf das Gemeinschaftsleben und ihre vielfältigen Aktivitäten ist über diese Vereinigungen bislang kaum etwas bekannt.

Jüdinnen und Juden aus Leipzig, die sich retten konnten, gründeten 1953 den

„Verband ehemaliger Leipziger in Israel“. Der Verband war der erste Zusammenschluss deutscher Überlebender seiner Art in Israel. Rasch entwickelte der

Verband ein aktives Vereinsleben mit regelmäßigen Treffen in Cafés, Ausflügen

und einer eigenen Zeitung (Mitteilungsblatt). Außerdem half der Verband den

Überlebenden bei Wiedergutmachungsansprüchen und dem Aufbau eines neuen

Lebens in Israel. Sogar ein eigenes Altersheim (Elternheim) sowie ein Klubraum

konnten durch den Verband betrieben werden. Der Vortrag stellt - auch anhand

des dazu neu erschienenen Buches - die Aktivitäten des Verbands vor und zeigt,

wie dieser ab den 1990er-Jahren zu einer zentralen erinnerungspolitischen

Stimme in Leipzig wurde.


Veranstalter: Waldstraßenviertel e. V. / AG jüdisches Leben

Eintritt frei (Salon). Um Spenden wird gebeten

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