

Di., 10. Nov.
|Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch
Sina und Herman Berlinski: „Für immer…” – Zwei Musikerleben
Ein Vortrag von Dr. Thomas Schinköth über das Leben und Wirken von Sina und Herman Berlinski.
Zeit & Ort
10. Nov. 2026, 19:00 – 21:00
Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch, Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig, Deutschland
Über die Veranstaltung
Die ersten reichlich zwei Jahrzehnte ihres Lebens verbrachten Sina und Herman Berlinski in Leipzig. Sie besuchten die Carlebach-Schule, studierten am Landeskonservatorium Musik und waren mit dem Kulturleben der Stadt verbunden. 1933 flohen sie vor den Nationalsozialisten. In Frankreich nahmen sie noch einmal ein Studium auf. 1941 flohen sie angesichts erneuter Bedrohung über die Pyrenäen und Spanien in die USA.
Herman Berlinski fand ein vielfältiges Wirkungsfeld an Synagogen, erlangte internationale Wertschätzung als Organist und hinterließ ein reiches kompositorisches Schaffen. Sina Berlinski war als Pianistin und Musikpädagogin tätig, der viel an einer Verbindung von Klavierspiel und Gesang lag. 1981 besuchten Sina und Herman Berlinski erstmals wieder Leipzig.
Thomas Schinköth zeichnet Konturen der beiden Musikerleben nach und berichtet von persönlichen Begegnungen mit Sina und Herman Berlinski.
Veranstalter: Bürgerverein Waldstraßenviertel e. V., AG jüdisches Leben
Eintritt: frei (Salon), Spenden erwünscht