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Musikalisch-lyrischer Abend  Tanz der Wahnsinnigen – Bach Kantate „Ich habe genug“
Musikalisch-lyrischer Abend  Tanz der Wahnsinnigen – Bach Kantate „Ich habe genug“

Do., 18. Juni

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Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch

Musikalisch-lyrischer Abend Tanz der Wahnsinnigen – Bach Kantate „Ich habe genug“

Im Rahmen des Bach – Festes und dem Rahmenprogramm der Jüdischen Woche

Zeit & Ort

18. Juni 2026, 19:00 – 20:00

Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch, Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig, Deutschland

Über die Veranstaltung

Der eine schuf für die Ehre Gottes, der andere für die Menschen, damit sie wissen, wie zerbrechlich unsere Menschlichkeit ist. Beide inspirierte die Möglichkeit einer Wiederbelebung ihrer Seele durch ihr künstlerisches Schaffen. Dies gilt auch für das einzigartige musikalisch-lyrische Programm „Kantate – Tanz der Wahnsinnigen“, interpretiert von führenden Schauspielern und Musikern.

 

Der deutsche Komponist Johann Sebastian Bach und der tschechische Schriftsteller Arnošt Lustig, hier in einem dramatischen Kontrapunkt, in dem der Melodie einer der schönsten Kantaten, „Ich habe genug“, ein bislang unbekanntes Gedicht des bekannten Prosaikers und Zeitzeugen des Holocaust gegenüber gestellt wird, das während seines 21-jährigen Exils in den Vereinigten Staaten entstand. Ein Gedicht, das die Wahrheit offenbart, „mit der man versuchen kann, wieder zu leben“. Die Kantate „Ich habe genug“ (BWV 82) für Solobass, Oboe und Streicher komponierte Johann Sebastian Bach 1727 nach dem Text eines unbekannten Autors.

 

Der Tanz der Wahnsinnigen ist eine Metapher dafür, wie man das Unaussprechliche erfassen kann. Ob Arnošt Lustig wollte, dass dieses Gedicht das Licht der Welt erblickt, werden wir nie erfahren. Entscheidend für den Autor war die tiefe Bedeutung der Prosa als „emotionales Gedächtnis des Menschen“. Idee und Drehbuch der Aufführung stammen von Eva Lustigová, Tochter des Schriftstellers, Regisseurin und Leiterin des Stiftungsfonds Arnošt Lustig.

 

Vorgetragen von den Schauspielern Dagmar Pecková, Emil Rovner und Thomas Birnstiel.

Musikalisch interpretiert vom Pražák Quartett und der Opernsängerin Marie Kopecká Verhoven.

Regie: Eva Lustigová

Veranstalter: FestivAL100

In Kooperation mit dem Ariowitsch-Haus e. V., dem Kulturreferat für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein und dem Deutschen Kulturforum östliches Europa. Gefördert durch das Bundesministerium des Innern und den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

Eintritt: 15€ /erm. 10€

Ort: Saal des Ariowitsch-Hauses



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