

Di., 14. Apr.
|Neuer Israelitischer Friedhof Leipzig
Jom haScho’a – Holocaust‑Gedenktag
Ein gemeinsames Gedenken an die über sechs Millionen ermordeten Jüdinnen und Juden sowie an die Überlebenden – mit Grußwort der Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke und anschließender historischer Führung.
Zeit & Ort
14. Apr. 2026, 10:00 – 11:30
Neuer Israelitischer Friedhof Leipzig, Delitzscher Str. 224, 04129 Leipzig, Deutschland
Über die Veranstaltung
Seit dem 18. April 1953 wird in Israel jährlich Jom haScho’a, der Holocaust‑Gedenktag, begangen. An diesem Tag wird der über sechs Millionen im Nationalsozialismus ermordeten Jüdinnen und Juden gedacht. Gleichzeitig erinnern wir auch an die Überlebenden, ihre Stärke, ihre Geschichten und ihren Beitrag zur jüdischen Gemeinschaft nach 1945.
Anlässlich dieses weltweit begangenen Gedenktages laden die Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig und das Ariowitsch‑Haus zu einer gemeinsamen Niederlegung von Gedenksteinen auf dem Neuen Israelitischen Friedhof ein. Die Bürgermeisterin für Kultur der Stadt Leipzig, Dr. Skadi Jennicke, wird ein Grußwort sprechen.
Das gemeinsame Erinnern soll zugleich eine Mahnung sein, sich dem gegenwärtigen Antisemitismus entschieden entgegenzustellen.
Im Anschluss bietet der Historiker Steffen Held eine Führung zur historischen Bedeutung des Neuen Israelitischen Friedhofs an.
Ort: Neuer Israelitischer Friedhof, Delitzscher Straße 224
Veranstalter: Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig, Ariowitsch‑Haus e. V.
Eintritt: frei (Gedenkveranstaltung auf dem Friedhof)
Hinweis: Männliche Besucher werden gebeten, auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung zu tragen.