

Di., 10. März
|Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch
Allmuth Behrendt: Gefeiert und vergessen?
Jüdische und im Nationalsozialismus verfolgte Künstler an der Leipziger Oper 1890–1933 Hentrich & Hentrich, 2025 - Ein Abend über die „verstummten Stimmen“ der Leipziger Oper: Allmuth Behrendt stellt ihr neues Buch vor und erzählt von jüdischen Künstlerinnen und Künstlern, deren Leben und Karrieren.
Zeit & Ort
10. März 2026, 19:00 – 20:30
Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch, Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig, Deutschland
Über die Veranstaltung
Die Frage nach den verschwundenen Stimmen der Musiklandschaft nach 1933 wird seit einigen Jahren intensiv diskutiert – doch für die Leipziger Oper blieb dieser Bereich lange unerforscht. Allmuth Behrendt widmet sich in ihrem neuen Buch den Biografien von über 120 jüdischen und im Nationalsozialismus verfolgten Künstlerinnen und Künstlern, die zwischen 1890 und 1933 an der Leipziger Oper wirkten.
Der Abend beleuchtet ihre Lebenswege, ihre künstlerischen Erfolge und die tragischen Brüche ihrer Karrieren. Viele von ihnen lebten zeitweise im Waldstraßenviertel oder in unmittelbarer Nähe. Einige dieser Persönlichkeiten werden vorgestellt – unterstützt durch erhaltene Tonaufnahmen, die ihre Kunst wieder hörbar machen. Die Veranstaltung verbindet historische Recherche, musikalische Dokumente und lebendige Erinnerungskultur.
Ort: Ariowitsch‑Haus — Salon
Veranstalter: Bürgerverein Waldstraßenviertel e. V., AG Jüdisches Leben
Eintritt: frei (Salon). Um Spenden wird gebeten.
Hinweis: Änderungen vorbehalten.