Bildungsprojekt
Erkennen, Benennen, Handeln
Unsere Workshops, Fortbildungen und Ausstellungen zum Themenkomplex Antisemitismus

Wir bilden zielgruppengerecht Multiplikator*innen und Schüler*innen zum Themenkomplex Antisemitismus weiter
Im Ariowitsch-Haus finden das ganze Jahr über Workshops, Fortbildungen und Ausstellungen zum Thema Antisemitismus statt. Wir konnten von Anfang an auf die Unterstützung des Landeschulamtes und des Kultusministeriums zählen und arbeiten inzwischen mit über hundert Schulen in ganz Sachsen zusammen. Das heißt, Schulklassen besuchen uns, Lehrer*innen kommen zu Schulungen her, oder wir fahren selbst los und besuchen Schulen. Das ist ein Teil unserer Bildungsarbeit - vor allem haben wir uns aber auf die Schulung von Multiplikator*innen spezialisiert. So schulen wir auch Schulleitungen und Mitarbeiter*innen des Landesschulamtes.
Wir führen Schulungen für die sächsische Polizei durch, teilweise im Ariowitsch-Haus, teilweise an den verschiedenen Polizeischulen. Des Weiteren haben wir bereits Mitarbeiter*innen der zehn sächsischen Justizvollzugsanstalten, sowie Angestellte der Stadtverwaltung Leipzig fortgebildet. Dafür haben wir viele freie Mitarbeiter*innen, die aus den verschiedensten Studienhintergründen kommen und dann von uns weitergebildet werden.
Wir schulen zielgruppenentsprechend. Das heißt, Soldat*innen bekommen nicht die gleiche Schulung wie Polizist*innen oder Lehrer*innen, sie werden immer mit Fallbeispielen und spezifischen Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppen gefüllt. Nachhaltigkeit ist uns ungeheuer wichtig. Wir lassen die, die mit uns arbeiten, nicht mehr los, oder versuchen es zumindest.
Seit dem 7. Oktober 2023 ist israelbezogener Antisemitismus stark in den Vordergrund getreten und wir verstehen unsere Methoden immer als im Wandel begriffen und erweitern unsere Workshops und Angebote dementsprechend.