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Ausstellung

Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938–1945

Eine eindringliche Ausstellung über fotografisch dokumentierte Deportationen aus dem Deutschen Reich zwischen 1938 und 1945.
17. August 2026
14. September 2026

Aus dem Deutschen Reich wurden zwischen 1938 und 1945 mehr als 200.000 Menschen deportiert. Die meisten von ihnen wurden in den Vernichtungslagern ermordet, nur wenige überlebten. Zahlreiche dieser Deportationen sind fotografisch dokumentiert. Aus fast siebzig deutschen Städten sind Bilder überliefert – viele weitere Aufnahmen sind möglicherweise noch unentdeckt.


Das Forschungsprojekt #LastSeen sichert, sammelt, erforscht und veröffentlicht seit 2021 diese Fotos in einem digitalen Atlas und stellt sie für Forschungs‑, Bildungs‑ und Gedenkarbeit zur Verfügung. Der Bildatlas ist unter atlas.lastseen.org abrufbar.


Die Ausstellung „Festgehalten“ zeigt ausgewählte Fotografien der Deportationen von Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma sowie von Opfern der NS‑„Euthanasie“. Sie zeigt auch Täterinnen und Zuschauende, die bei den Deportationen anwesend waren. Denn Deportationen waren sichtbar. Sie fanden am helllichten Tag statt. Viele Menschen entschieden sich, bei der Verschleppung ihrer Nachbarinnen zuzusehen und oftmals mitzuwirken.


Veranstalter: Ariowitsch-Haus e. V.

Mit freundlicher Unterstützung: Arolsen Archives

Sachsenweite Organisation: Sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus Eintritt: frei (Salon)


Die Ausstellung ist vom 17. August bis 14. September immer Montag bis Donnerstag von 14 bis 18 Uhr bei freier Raumkapazität und sonntags zu Veranstaltungen 

für Besucher*innen geöffnet.


Wichtige Infos

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