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Termine
im September
Mittwoch,
1. September 2010 19:00 Uhr
Salon
bei Hinrichsen: Talk rund um Leipzig
bei Kaffee und Kuchen
Thema: "Das Völkerschlachtdenkmal"
Referent: Steffen Poser
In Erinnerung an die Völkerschlacht
bei Leipzig wurde das Völkerschlachtdenkmal
nach Entwürfen des Berliner
Architekten Bruno Schmitz errichtet
und 1913 eingeweiht.
Es ist das größte Denkmal
Europas und eines der Wahrzeichen
Leipzigs. Seine weithin sichtbare
Landmarke und markante Silhouette
prägt das Bild der Stadt.
Heute ist es eine Außenstelle
des Stadtgeschichtlichen Museums
Leipzig. Das Völker-schlachtdenkmal
zieht Touristen an und erinnert
zugleich an die erste große
Massenschlacht der Menschheitsgeschichte.
Über eine halbe Million Soldaten
aus fast ganz Europa standen sich
im Oktober 1813 auf den Schlachtfeldern
um Leipzig gegenüber. Mehr
als 120 000 Menschen haben während
der blutigen Kämpfe oder
danach durch Hunger und Seuchen
ihr Leben verloren.
Veranstalter: Ephraim Carlebach
Stiftung und Ariowitsch-Haus e.V.
Eintritt: 2 Euro, (Salon)
Ort: Ariowitsch-Haus
Mittwoch,
1. September 20.00 Uhr
"Wem
gehört der Tempelberg?"
Referent: Hans Wolfram Kessler
Der Tempelberg (das vornehme Heiligtum)
ist ein Hügel im Ostteil
der Jerusalemer Altstadt. Die
zwei ursprünglichen Jerusalemer
Tempel standen an dieser Stelle.
Seit dem 7. Jahrhundert gilt es
als besonderes Heiligtum des Islam.
Muslime, Christen und Juden verbinden
den Tempelberg mit vielen bedeutenden
Ereignissen in ihren religiösen
Überlieferungen. Der Tempelberg
ist einer der umstrittensten heiligen
Orte der Welt.
Rechtswissenschaftler und Mitglied
der Deutsch-Israelischen Juristenvereinigung
Hans Wolfram Kessler gibt einen
Einblick in die Debatte um den
Jerusalemer Tempelberg und seinen
rechtlichen Status.
Veranstalter: Deutsch Israelische
Gesellschaft, Jüdisch Christliche
Arbeitsgemeinschaft und Ariowitsch-Haus
e.V.
Eintritt frei, (Saal)
Ort: Ariowitsch-Haus
Donnerstag,
2. September 19.00 Uhr
Vortragsreihe:
"Prof. Dr. Wolfgang Geier
erzählt"
Thema: "Juden in Leipzig"
Bereits im Mittelalter sind Spuren
jüdischen Lebens in Leipzig
nachweisbar. Die Israelitische
Religionsgemeinde zu Leipzig gründete
sich 1847. 1925 war sie mit rund
13.000 Mitgliedern die sechstgrößte
jüdische Gemeinde in Deutschland
und die größte in Sachsen.
Nach der systematischen Verfolgung
und Ermordung jüdischer Menschen
zwischen 1933 und 1945 waren von
der einstigen Großgemeinde
24 Personen übrig geblieben.
Heute ist die Gemeinde mit über
1300 Mitgliedern wieder die größte
jüdische Gemeinde in Sachsen.
Kultursoziologe und Hochschullehrer
Prof. Dr. Wolfgang Geier öffnet
mit dem Thema "Juden in Leipzig"
seine zweite Vortrags-reihe im
Ariowitsch-Haus zu Jüdischem
Leben und Jüdischer Kultur.
Eintritt frei, (Salon)
Ort: Ariowitsch-Haus
Sonntag,
12. September 18.00 Uhr
"Mein
berühmter jüdischer
Vater" (Vortragsreihe)
- Aus
gesundheitlichen Gründen
von Frau Prof. Alena Fürnberg
wird die Veranstaltung auf Sonntag,
19.Dezember 2010 um 17.00 Uhr
verschoben!
Prof. Alena Fürnberg, (Hochschule
für Musik und Theater Leipzig)
erzählt von ihrem Vater,
dem Dichter Louis Fürnberg.
Jüdisch ist, wer Kind einer
jüdischen Mutter ist - so
das Religionsgesetz des Judentums.
Als Pendant zu dieser Tradition
lädt die beliebte Vortragsreihe
des Ariowitsch-Hauses "Mein
berühmter jüdischer
Vater" die Kinder der Väter,
die Söhne und Töchter
bekannter jüdischer Persönlichkeiten
ein, um aus dem Leben dieser zu
berichten.
Louis Fürnberg, geboren im
Jahre 1909 im heutigen Iglau und
im Juni 1957 in Weimar gestorben,
war ein tschechoslowakisch-deutscher
Schriftsteller, Dichter, Journalist
und Diplomat. Dennoch ging er
trotz seines Schöngeistes
vor allem mit dem Lied "Die
Partei" in die Geschichte
ein, das jahrelang als offizielle
Hymne der SED diente.
Seine Tochter Alena Fürnberg
ist heute Professorin an der Hochschule
für Musik und Theater "Felix
Mendelssohn Bartholdy" Leipzig.
Eintritt frei, (Salon)
Ort:
Ariowitsch-Haus
Dienstag,
14. September 19.30 Uhr
Vortrag von Dr. Petra Cain: "Synagoge
in Dura Europos aus dem 3. Jahrhundert
nach Christus"
Die Synagoge von Dura Europos
lag in einer antiken Stadt im
Osten von Syrien, die im 3. Jahrhundert
n. Chr. Zum Römischen Reich
gehörte. Sie ist von besonderer
Bedeutung, da sie die einzige
erhaltene Synagoge aus der Antike
ist, die vollständig mit
figürlichen Wandmalereien
dekoriert war. Die Wandmalereien
sind heute in einem eigenen Raum
im Nationalmuseum Damaskus zu
sehen.
Dr. Petra Cain schreibt freiberuflich
archäologische Kataloge und
ist Ansprechpartnerin der AG "Jüdisches
Leben im Waldstraßenviertel"
des Bürgerverein Waldstraßenviertel
e.V.
Veranstalter: Bürgerverein
Waldstraßenverein e.V. und
Ariowitsch-Haus e.V.
Eintritt frei, (Salon)
Ort: Ariowitsch-Haus
Donnerstag,
16. September 19.00 Uhr
Vortrag von Jürgen Nitsche:
"Geschichte der Juden in
Chemnitz"
Veranstalter: Jüdisch-Christliche
Arbeitsgemeinschaft und Ariowitsch-Haus
e.V.
Eintritt frei, (Salon)
Ort: Ariowitsch-Haus
Sonntag,
26. September 17.00 Uhr
"Bunte Welt zu Haus in Leipzig"
Konzert im Rahmen der Interkulturellen
Wochen Leipzig.
Musik und Tanz durch Künstler
der Jüdischen Gemeinde zu
Leipzig, des Deutsch-Russischen
Hilfswerks zur Heiligen Alexandra
e.V. und der Vereinigung Arabischer
Studenten und Akademiker in Leipzig.
Vom 22. September bis zum 5. Oktober
werben die diesjährigen Interkulturellen
Wochen für gegenseitigen
Respekt von Menschen unterschiedlicher
Kulturen und für einen aufgeschlossenen
Blick über den durch die
geographische Herkunft geprägten
Horizont. Knapp 100 Organisationen
und Vereine haben in Leipzig 140
Veranstaltungen vorbereitet.
Ein gemeinsamer Tanz- und Musikabend
schafft einen Rahmen für
die heitere Begegnung im Ariowitsch-Haus.
Eintritt frei, (Saal)
Ort: Ariowitsch-Haus
Flyer
zu den Veranstaltungen im Herbst
zum Download (.pdf 459 kb)
Die Karten für die Konzerte
sind im Ariowitsch-Haus, telefonisch
unter 0341 - 225 41 000 oder 0341
- 225 41 002 sowie
per E-Mail: kontakt@ariowitschhaus.de
zu reservieren oder an der Abendkasse
erhältlich.
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