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Termine im Oktober

Mittwoch, 6. Oktober 2010 19:00 Uhr

Rainer Kresse
Vernissage der "Kunstmalerei von Rainer Kresse",
Dipl. Jurist, Handwerksmeister, Autodidakt

Eigentlich ist Rainer Kresse aus Leipzig Jurist. Und eigentlich ist Rainer Kresse aus Leipzig Fachmann für Klempnerei wie Gas- und Wasserinstallation. Aber eigentlich ist Rainer Kresse aus Leipzig auch Künstler. Er zeigt Talent für das, was er macht. Und was er macht, tut er mit Leidenschaft. Im Ariowitsch-Haus zeigt der Autodidakt nun erstmals Malerei aus eigenem Hause.

Eintritt frei, (Saal)

Ort: Ariowitsch-Haus



Donnerstag, 7. Oktober 19.00 Uhr

Vortragsreihe: "Prof. Dr. Wolfgang Geier erzählt"

Thema: "Juden in der DDR"

Die "Staatsbürger jüdischen Glaubens" waren in der DDR eine Minderheit von hoher politischer Bedeutung – dazu eine unbequeme. Sie waren in ein Netz von politischen Erwartungen und Verbindlichkeiten eingebunden, das wenig Spielraum ließ, aber auch ihren Fortbestand sicherstellte. Der größte Freiraum bestand da, wo ihn die isolierte Minderheit am wenigsten ausfüllen konnte: im Religiösen. Alle anderen Ambitionen wurden beargwöhnt oder unterbunden. Vierzig Jahre jüdischer Geschichte in der DDR lassen auf bedrückende und eindrückliche Weise zugleich zentrale Momente der DDR-Geschichte und einige ihrer inneren Widersprüche erkennbar werden.
Kultursoziologe und Hochschullehrer Prof. Dr. Wolfgang Geier begibt sich mit dem Thema "Juden in der DDR" innerhalb seiner zweiten Vortragsreihe im Ariowitsch-Haus erneut auf die Spuren Jüdischen Lebens und Jüdischer Kultur.

Eintritt frei, (Salon)


Ort: Ariowitsch-Haus



Richard Wagner
Sonntag, 10. Oktober 17.00 Uhr

"Wagners zwiespältiges Verhältnis zum Judentum"

Vortrag von Prof. Dr. Werner Wolf, Musikwissenschaftler und Ehrenvorsitzender des Richard-Wagner-Verbandes Leipzig e.V.

Die Bewertung von Richard Wagners Antisemitismus ist bis heute von verschiedenen Perspektiven und Interpretationen seines Wirkens und seiner Werke geprägt, die in nicht unwesentlichem Maße seine eigene Ambivalenz im Verhältnis zum Judentum, Religion im Allgemeinen und der politischen Landschaft seiner Zeit widerspiegelt. Wagners Äußerungen griffen jene anti-semitischen Stereotypen und Reflexe auf, die er in Deutschland und Europa des 19. Jahrhunderts bereits vorfand.
Musikwissenschaftler und Professor der Universität Leipzig Dr. Werner Wolf gibt einen Einblick in Wagners zwiespältiges Verhältnis zum Judentum.

Eintritt frei, (Salon)


Ort: Ariowitsch-Haus


Dienstag, 12. Oktober 19.30 Uhr

"Stolperstein" Film
Dokumentarfilm "Stolperstein" (Regie: Dörte Franke) über das Kunstprojekt Stolpersteine und einem Porträt des Bildhauers Gunter Demnig. Einführung des Filmes durch den Kultur-journalisten Michael Zock.

Mitten im grauen Asphalt blitzt ein Messingstein auf. Ein solcher "Stolperstein" ist Teil des größten, dezentralen Denkmals der Welt. Im Zentrum steht Gunter Demnig, Konzeptkünstler, der mittlerweile über 12.000 Namen vergessener Nazi-Opfer in die Bürgersteige Deutschlands und Europas einbetoniert hat. Die Idee ist einfach: Die Steine tragen die Namen der Ermordeten und erinnern vor deren einstigen Wohnhäusern an ihr Schicksal.

Die Dokumentation begleitet einen Künstler, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, ausgelöschte Biografien zurück in den Alltag zu bringen.

Veranstalter: Bürgerverein Waldstraßenviertel e.V. und Ariowitsch-Haus e.V.

Eintritt: 2,50 Euro, (Salon)


Ort: Ariowitsch-Haus



Donnerstag, 14. Oktober 19.00 Uhr

Vortrag von Dr. Ludger Heid (Universität Duisburg), Historiker der deutsch-jüdischen Beziehungsgeschichte und desZionismus' anlässlich des 150. Geburtstages von Theodor Herzl.

Theodor Herzl 1869 in Budapest geboren und 1904 in Niederösterreich gestorben, war ein jüdischer Schriftsteller, Publizist und Journalist und der Begründer des modernen politischen Zionismus.
Er schrieb 1896 anlässlich antisemitischer Tendenzen in Paris sein Buch "Der Judenstaat". Die Wirkung dieses Buches, vor allem aber die von ihm begründete und geleitete Bewegung ("politischer Zionismus", "Kongress-Zionismus"), setzten eine Entwicklung in Gang, die wesentlich zur Ermöglichung und Gründung des modernen Staates Israel im Jahr 1948 beitrug.

Eintritt frei, (Salon)


Ort: Ariowitsch-Haus



Mittwoch, 20. Oktober 19.00 Uhr

Begegnungsabend der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft und der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
"Solidarität in der Gesellschaft" mit Hubert Hiersemann (DIV) und Thomas Müller (Pfarrer i.R.)

Veranstalter: Jüdisch-Christliche Arbeitsgemeinschaft und Ariowitsch-Haus e.V.

Eintritt frei, (Salon)


Ort: Ariowitsch-Haus



Sonntag, 24. Oktober 17.00 Uhr

Metodie Bujor
Die goldene Stimme aus St. Petersburg Metodie Bujor, Solist des Kirow- und Michailowski Theaters.

„Von klassischer Operette bis zum Schlager“.

Eintritt: 5 Euro, (Saal)


Ort: Ariowitsch-Haus



Donnerstag, 28. Oktober 2010 19.30 Uhr

 
Podiumsgespräch zum Thema: "Tod, Abschiednahme, Trauer und sich Erinnern im Zeichen des Glaubens"

Veranstaltung des Hospiz Verein Leipzig e.V.
Podiumsteilnehmende aus dem Judentum, Christentum, Buddhismus, Islam und der Russisch Orthodoxen Kirche.

Moderation: Diana Smikalla (Journalistin)


Eintritt frei, (Saal)

Ort: Ariowitsch-Haus



Samstag, 30. Oktober 2010 19.00 Uhr

Octopus Musicus 
Konzert: Octopus Musicus

Eine hoch interessante Mischung aus verschiedensten Instrumenten und
zahlreicher musikalischer Stilrichtungen in Einem.

Mit Raphael Schenkel (Klarinette), Stipendiat der Orchesterakademie
der Berliner Philharmoniker, Pascal Schenkel (Klavier), Andreas Dehner (Bass) u.a.
aus der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Konzerthausorchester Berlin und
dem Leipziger Kammerorchester

Octopus Musicus, gleichsam dem Meerestier, wie er mit seinen acht Armen viele Instrumente gleichzeitig bedient, lassen in ihrer Musik auf beeindruckende Art und Weise Klezmer, Jazz, Popmusik und Latingrooves miteinander verschmelzen.
Viele musikalische Stilrichtungen werden in den flinken Armen des Trios (Raphael Schenkel - Klarinette, Pascal Schenkel - Klavier und Andreas Dehner - Bass) elegant zu einer ganz eigenen temperamentvollen, ansprechenden und stimmigen Ensemble-Stilistik zusammen geführt, die ihr Publikum im Konzertsaal fesselt, aber auch festlichen Anlässen einen ganz besonderen Akzent verleiht.

Eintritt: 6 Euro, (Saal)


Ort: Ariowitsch-Haus



Flyer zu den Veranstaltungen im Herbst zum Download (.pdf 459 kb)

Die Karten für die Konzerte sind im Ariowitsch-Haus, telefonisch unter 0341 - 225 41 000 oder 0341 - 225 41 002 sowie
per E-Mail: kontakt@ariowitschhaus.de zu reservieren oder an der Abendkasse erhältlich.
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